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Arme Roma, böse Zigeuner

Was an den Vorurteilen über die Zuwanderer stimmt

Arme Roma, böse Zigeuner
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US$ 13.85
Hauptbeschreibung
Warum kommen die Roma in Osteuropa aus ihrem Elend nicht heraus? Sind sie arm, weil sie diskriminiert werden, oder werden sie diskriminiert, weil sie arm sind? Sind sie arbeitsscheu, kriminell und womöglich dümmer als andere? So wird oft gefragt, wenn auch meistens hinter vorgehaltener Hand. Und die Antwort kennt man natürlich: "typisch Roma."
Der langjährige Balkan-Korrespondent Norbert Mappes-Niediek unternimmt einen Faktencheck und kommt zu überraschenden Befunden. Zugleich kritisiert er die europäische Roma-Politik und die von ihr beförderte "Gypsy industry" fundamental und zeigt alternative Wege auf.
 
Biographische Informationen
Jahrgang 1953, lebt seit 1992 als freier Korrespondent für Österreich und Südosteuropa in der Steiermark/Österreich, 1994/95 Berater des UNO-Sonderbeauftragten für das ehemalige Jugoslawien, Yasushi Akashi. Er schreibt u. a. für Frankfurter Rundschau, Standard (Wien) NRC Handelsblad (Rotterdam).
 
Rezension
Die Lektüre des Buches lohnt sich nicht nur wegen der weit ausgreifenden Argumentationslinien, sondern auch wegen der vielen Details, die Mappes-Niediek einfließen lässt - von hilflosen Versuchen westlicher Behörden, unerwünschte Roma loszuwerden, über die wenig bekannten Beziehungen der Roma bis hin zu Angaben über Einkommen.
Michael Kemmerer, Main-Echo

Wahrscheinlich wäre es am besten, man würde alles, was man über die Roma zu wissen glaubt, einfach vergessen und dieses nichts beschönigende, aber vieles plausibel erklärende Buch lesen - zumal es auch noch gut geschrieben ist.
Bernolf Reis, Kölner Stadt-Anzeiger

Mappes-Niediek räumt gründlich mit falschen Stereotypen und liebgewonnenen Klischees auf. Nicht nur mit denen der Roma-Hasser, sondern auch mit denen der Romantiker, die das Heil in immer neuen Anti-Diskriminierungs-Projekten suchen, die wirkungslos verpuffen.
Gregor Mayer, Profil (Österreich)

Mappes-Niediek beschreibt nicht nur kenntnisreich die Geschichte dieses Volkes, sondern auch unseren verlogenen Umgang mit ihm. (...) Das Buch gibt keine patentlösung, es benennt nur Irrwege. Das ist die Stärke des Zugangs, der unideologisch und stark von der eigenen Anschauung geprägt ist.
Thomas Götz, Kleine Zeitung (Österreich)

Das Buch ist lesenswert, bedrückend und schockierend. Vor allem rückt es ein vernachlässigtes Thema in den Blickpunkt.
Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten
Ch. Links Verlag; October 2012
208 pages; ISBN 9783862841936
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