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Paul Reusch und die Gutehoffnungshütte

Leitung eines deutschen Großunternehmens

Paul Reusch und die Gutehoffnungshütte
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Hauptbeschreibung
Paul Reusch war ein wirtschaftlich erfolgreicher und politisch prominenter Unternehmer des 20. Jahrhunderts. Von 1909 bis 1942 führte er das in Oberhausen ansässige Großunternehmen "Gutehoffnungshütte" (GHH) als Vorstandsvorsitzender. Die von ihm eingeführte Produkt- und Profitstrategie beinhaltete den Aufbau eines vertikal integrierten Konzerns und basierte im Unterschied zu anderen Firmen vor allem auf Zukäufen fremder Unternehmen durch Eigenmittel. Christian Marx untersucht im Kontext der neueren Corporate-Governance-Forschung systematisch die internen und externen Kontroll- und Führungsmechanismen. Dabei macht er Netzwerkverbindungen und Informationsflüsse sichtbar, die eine über einen langen Zeitraum stabile Führung des Konzerns garantierten. Obwohl Reusch die GHH bereitwillig an der nationalsozialistischen Aufrüstung beteiligte, führten Konflikte innerhalb des Konzerns sowie mit verschiedenen Parteistellen der NSDAP schließlich zu seinem erzwungenen Rücktritt während des Zweiten Weltkriegs.
 
Biographische Informationen
Christian Marx, geb. 1977, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsverbund "Nach-dem-Boom" an der Universität Trier sowie am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität des Saarlandes. Forschungsschwerpunkte: Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte, Geschichte des 20. Jahrhunderts, Wirtschafts- und Organisationssoziologie
Wallstein Verlag; January 2013
713 pages; ISBN 9783835324169
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