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Paul Althaus (1888–1966)

Professor, Prediger und Patriot in seiner Zeit

Paul Althaus (1888–1966)
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Paul Althaus (4. Februar 1888 – 8. Mai 1966) bezeichnete sich selbst immer wieder als Mann der Kirche. Als Prediger und Seelsorger versuchte er bewusst, in die konkrete Zeit hinein zu wirken, was ihn für die Nöte und Stimmungen der Zeit öffnete, aber in gewisser Weise auch an diese band. Dem Zeithistoriker und Politologen Gotthard Jasper gelingt es, den Erlanger Theologen Althaus nicht nur verallgemeinerten Denk- und Wissenschaftstraditionen oder theologischen Denkschulen zuzuweisen. In seiner Biographie kann er Althaus in seinen konkreten politischen Einstellungen und seiner individuellen Weltsicht nahezu unverstellt begreifbar machen. So beschreibt Jasper etwa Althaus´ anfängliche Sympathien für die »deutsche Wende« im Jahr 1933 und seine antijüdischen Positionen. Er deutet sie konsequent im zeitbedingten Kontext und macht sie so einfühlsam verständlich. Sein Portrait ist angefüllt mit Zeitbezügen und familiären sowie traditionsgebundenen Prägungen. Dabei verliert er die theologiegeschichtliche Position von Althaus ebenso wie seine politische und kirchliche Wirkung nicht aus den Augen.
Gotthard Jasper gelingt es, das Lebensbild des Paul Althaus als eines bedeutenden Professors und vollmächtigen Predigers, als verantwortungsbewussten Familienvaters und überzeugten Patrioten in Deutschlands schwierigster Zeit quellennah und plastisch darzustellen.
 
Paul Althaus (4. Februar 1888 – 8. Mai 1966) bezeichnete sich selbst immer wieder als Mann der Kirche. Als Prediger und Seelsorger versuchte er bewusst, in die konkrete Zeit hinein zu wirken, was ihn für die Nöte und Stimmungen der Zeit öffnete, aber in gewisser Weise auch an diese band. Dem Zeithistoriker und Politologen Gotthard Jasper gelingt es, den Erlanger Theologen Althaus nicht nur verallgemeinerten Denk- und Wissenschaftstraditionen oder theologischen Denkschulen zuzuweisen. In seiner Biographie kann er Althaus in seinen konkreten politischen Einstellungen und seiner individuellen Weltsicht nahezu unverstellt begreifbar machen. So beschreibt Jasper etwa Althaus´ anfängliche Sympathien für die »deutsche Wende« im Jahr 1933 und seine antijüdischen Positionen. Er deutet sie konsequent im zeitbedingten Kontext und macht sie so einfühlsam verständlich. Sein Portrait ist angefüllt mit Zeitbezügen und familiären sowie traditionsgebundenen Prägungen. Dabei verliert er die theologiegeschichtliche Position von Althaus ebenso wie seine politische und kirchliche Wirkung nicht aus den Augen.
Gotthard Jasper gelingt es, das Lebensbild des Paul Althaus als eines bedeutenden Professors und vollmächtigen Predigers, als verantwortungsbewussten Familienvaters und überzeugten Patrioten in Deutschlands schwierigster Zeit quellennah und plastisch darzustellen.
Vandenhoeck & Ruprecht; January 2013
442 pages; ISBN 9783647550534
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ISBNs
3647550531
9783525550533
9783647550534