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Das Präsentationsbuch

Das Präsentationsbuch
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Erstklassige Geschäftspräsentationen brauchen die richtige Mischung aus gut strukturierten Informationen und aussagekräftigen Grafiken. Der Kommunikationsexperte Gene Zelazny liefert in diesem Klassiker praktische Tipps und Anregungen zu jedem Aspekt der Präsentation und erklärt unter anderem, wie der Anwender

• seine Botschaft optimal vermittelt,
• seinen Vortrag dem Inhalt gerecht strukturiert,
• die richtigen Medien für seine Zwecke einsetzt und
• das überzeugende Schlusswort findet.

Viele praxisbezogene Beispiele und Grafiken, Schaubilder und Checklisten machen jeden Leser in kürzester Zeit in der Präsentationstechnik fit.
 
Inhaltsverzeichnis
Inhalt
Einführung
Sie sollen eine Präsentation halten
Grundrechte der Zuhörer
1. Situationsbeschreibung
Warum halten Sie diese Präsentation?
Wen wollen Sie überzeugen?
Wie viel Zeit haben Sie für die Präsentation?
Welches Medium eignet sich am besten?
2. Präsentationsgestaltung
Die Botschaft formulieren
Den Inhalt strukturieren
Der Einleitungsteil
Der Schlussteil
Fantasievolle Schaubilder
Metaphern
Kunst
Musik
Humor
Animation
Animation (und Metapher)
Bilder
Mitwirkung des Publikums
Wie können Sie Ihre Fantasie anregen?
Textfolien gestalten
Die Lesbarkeit sicherstellen
Ein Storyboard entwickeln
Vorbereitung auf die Präsentation
3. Vortragstechnik
Selbstvertrauen
Überzeugung
Begeisterung
Proben: Auf der Suche nach Unvollkommenheiten
Vorbereitung der Räumlichkeiten und Technik
Die Vortragstricks der Profis
Umgang mit visuellen Hilfsmitteln
Beantwortung von Fragen
Humor ist eine ernste Angelegenheit
Auf die Stille hören
Schlussgedanken
Sie werden also eine Präsentation halten
Die zehn Gebote des Medieneinsatzes
Die Kunst der Präsentation
Danksagung
Register
 
Auszug aus dem Text
Sie sollen eine Präsentation halten

Sie wurden also dazu verdonnert, eine Geschäftspräsentation zu halten. Diese Formulierung habe ich bewusst gewählt, denn die meisten von uns würden sich unter keinen Umständen freiwillig so etwas antun. "Wählen Sie bloß mich nicht für die Präsentation aus", schreit die Stimme in Ihrem Kopf: "Sie müssen den Stadtrat davon überzeugen, dass wir in der Nähe der Stadt eine Sondermülldeponie errichten sollten."

"Sie empfehlen dem Firmengründer, dass er zwei Werke stilllegen und 2 000 Mitarbeiter entlassen soll."

"Sie erklären den Bereichsleitern, warum sie die Kosten
in ihren Abteilungen um 40 Prozent reduzieren sollen."

"Sie überzeugen den Vorstand, dass er eine 32-prozentige Lohnkürzung für 7 000 Beschäftigte, vom Aufsichtsratsvorsitzenden bis zum Koch, genehmigen muss, damit das Unternehmen überleben kann." Würden Sie sich freiwillig für solche Himmelfahrtskom-
mandos melden? Mehr brauche ich dazu wohl nicht zu
sagen. Sie sollen also eine Geschäftspräsentation halten.

"Bist du nicht ganz bei Trost?", beharrt die Stimme. "Ich soll mir das antun, was Jay J. passiert ist? Er begann seine Präsentation mit den Worten: ›Der Zweck des heutigen Treffens ist …‹, nur um sofort vom Vorstandsvorsitzenden unterbrochen zu werden: ›Nein, das ist nicht der Zweck dieses Meetings.‹ Oder soll es mir ergehen wie Sara R., die 75 Leute einlud, von denen nur 5 kamen? Oder wie damals, als sie nicht das richtige Kabel hatten, um den Laptop von Michele Z. an den Beamer anzuschließen?" Sie sollen also eine Geschäftspräsentation halten.

"Und außerdem", klagt die Stimme in Ihrem Kopf, "kann ich die schweißnassen Hände, die zittrigen Knie, die Schmetterlinge im Bauch, die Peinlichkeit missglückter Spontanäußerungen, die Angst vor Fehlern und die Panik, dass ich die Fragen nicht beantworten kann, überhaupt nicht gebrauchen." Sie sollen also eine Geschäftspräsentation halten.

"Und außerdem", wimmert die Stimme, "hab ich für so etwas überhaupt keine Zeit. Wissen Sie, wie viel Arbeit auf meinem Schreibtisch auf mich wartet? Haben Sie eine Vorstellung da-
von, wie lange es dauern wird, die Präsentation zu planen, den Inhalt zu strukturieren, die Schaubilder und Handouts zu produzieren und immer wieder zu proben? Wissen Sie, wie viel das kosten wird?" Sie werden also die Präsentation halten.

Warum haben Sie sich überhaupt gesträubt? Sie wussten doch schon die ganze Zeit über, dass Sie nicht daran vorbeikommen werden. Genau hier setzt dieses Buch an. Es bietet Ihnen Erkenntnisse und praktische Tipps, beruhend auf den vielen Präsentationen, die ich gestaltet und vorgetragen habe, sowie auf den Erfahrungen meiner Freunde und Kollegen bei McKinsey & Company, deren Präsentationen ich seit über
35 Jahren betreue. Ich will Ihnen hier kein Lehrbuch vorstellen, das Ihnen beibringt, wie man Präsentationen gestaltet und vorträgt. Rad fahren lernt man schließlich auch nicht, indem man ein Handbuch liest, sondern nur, indem man auf das Rad steigt und herunterfällt, wieder aufsteigt und herunterfällt und wieder aufsteigt und fährt. Ebenso verhält es sich mit Präsentationen. Dieses Buch kann Ihnen lediglich den Weg in die richtige Richtung zeigen; in die Pedale treten müssen Sie schon selbst. Noch eine Warnung, bevor Sie Ihr Rad besteigen. Ich bin davon ausgegangen, dass Sie gut überlegt haben, was Sie in Ihrer Präsentation sagen wollen (also den Inhalt), dass Sie die Beweise für Ihre Thesen gründlich recherchiert haben, dass alle Ihre Schlussfolgerungen logisch und Ihre Empfehlungen realistisch sind - dass also zwischen Ihnen und dem Erfolg lediglich die Präsentation selbst steht, das Instrument, mit dem Sie Ihren Zuhörern die Fakten und Ideen vermitteln. Für das Selbstvertrauen, das man aus der genauen Kenntnis seines Materials schöpft, gibt es keinen Ersatz. In diesem Buch geht es daher um die Fähigkeiten, die man benötigt, um eine Präsentation zu gestalten und vorzutragen. Wenn Sie nur zwei Minuten Zeit erübrigen können, sollten Sie sich auf die im nächsten Kapitel aufgeführten "Grundrechte der Zuhörer" konzentrieren. Ich rate Ihnen, diese Liste jedes Mal wieder durchzulesen, wenn Sie eine Präsentation halten müssen. Wenn Sie mehr Zeit haben, sollten Sie auch den Rest des Buchs studieren, um zu lernen, wie Sie die Rechte Ihrer Zuhörer wahren können. Mehr darüber erfahren sie in den drei Kapiteln "Situationsbeschreibung", "Präsentationsgestaltung" und "Vortragstechnik". Viel Spaß bei Ihrer Entdeckungsreise!
 
Biographische Informationen
Gene Zelazny ist seit vielen Jahren Direktor für Visuelle Kommunikation bei McKinsey und gehört zu den richtungsweisenden Präsentationsexperten. Er gibt Seminare zum Thema an führenden Business Schools und ist Autor des Bestsellers »Wie aus Zahlen Bilder werden«.
Campus Verlag; March 2009
193 pages; ISBN 9783593405261
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