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Das Edison-Prinzip

Der genial einfache Weg zu erfolgreichen Ideen

Das Edison-Prinzip
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Jens-Uwe Meyer hat eine entlastende Botschaft: Man muss kein Genie sein, um gute Ideen zu haben! Selbst Thomas Edison schüttelte seine zahlreichen Erfindungen nicht aus dem Ärmel, sondern arbeitete gezielt darauf hin. Dieses Buch ist kein weiterer Ratgeber über Kreativitätstechniken, sondern stellt die Erfolgsstrategien des großen Erfinders vor und erläutert, wie Berufstätige diese ganz einfach in ihren Arbeitsalltag integrieren können, um geniale und erfolgreiche Ideen zu generieren.
 
Inhaltsverzeichnis
Inhalt




Einleitung: Sie sind viel kreativer, als Sie glauben
Ideen sind kein Hexenwerk
Vier falsche Wahrheiten über Kreativität
EDISON: Ideen entwickeln mit System


Teil 1
EDISON - Sechs Schritte zur erfolgreichen Idee

Schnelleinstieg: Wie man eine Glühbirne erfindet
Das Geheimnis des Geistesblitzes
Die Glühbirne: der geplante Geistesblitz
Und das Ganze wieder von vorne: der Zyklus der sechs Schritte

Erfolgschancen erkennen: Sehen Sie, was andere überse-hen

Der Spam-Filter in Ihrem Kopf - und wie Sie ihn umgehen
"Haben Sie ein Problem für mich?"
Der Schwächenblick - verbessern Sie die Welt!

Denkautobahn verlassen: Weichen Sie dem Ideenstau aus
Die besten Ideen liegen abseits der Denkautobahn!

Vom Tunnel- zum Rundumblick - erkunden Sie den Reiz
der Nebenstrecken!

Die Gerade - der Feind des Kreativen: Nehmen Sie
Umwege!
Inspirationen suchen: Betreten Sie kreatives Neuland
Nichts ist nicht kreativ - werden Sie zum Ideenschwamm
Warum es sinnvoll sein kann, sich zu verzetteln

S
pannung erzeugen: Wenn Geistesblitze zum kreativen
Gewitter werden
Denken Sie kaleidoskopisch!
Aktivieren Sie Ihr Kaleidoskop
Wie der Rollmops ins Bier kommt

Ordnen und optimieren: Entwickeln Sie einen Goldrie-cher
Suchen Sie nach Gold!
Vorsicht Sackgasse! So entwickeln Sie Ihre Ideen
konstruktiv weiter

Lassen Sie Ihre Ideen nicht allein - Ohne Umfeld
funktioniert es nicht

Nutzen maximieren: Werden Sie zum Ideenverkäufer
Trommeln Sie laut für Ihre Ideen!
So verkaufen Sie Ihre Ideen richtig


Teil 2
Edisons sieben Gesetze der Kreativität

1.Das Gesetz der kreativen Unzufriedenheit:

"Unzufriedenheit ist die erste Voraussetzung für
Fortschritt"
Zufriedenheit macht blind
Unzufriedenheit - der Treibstoff des Kreativen
Destruktive und konstruktive Nörgler

2.Das Gesetz des kreativen Drucks:

"Eine kleine Erfindung alle zehn Tage, eine große Sache
alle sechs Monate"
Der kreative Hintern braucht einen Tritt

Setzen Sie sich unter Druck - Ideen wie aus dem
Schnellkochtopf

3.Das Gesetz der kreativen Vision:
"Um zu erfinden, brauchen Sie eine gute Vorstellungskraft"
Phantominnovationen: Alle reden drüber, keiner sieht sie
Unmöglich ist nur ein Mangel an Fantasie!
Träumer und Realisten

4.Das Gesetz des Scheiterns:
"Für eine großartige Idee brauchen Sie eines: viele I-deen"
Kreative scheitern öfter. Und sie lieben es!
Schöner scheitern - der Weg zum kreativen Erfolg

5.Das Gesetz des kreativen Umfelds:

"Es gibt hier keine Regeln. Wir versuchen, etwas zu
erreichen!"
Regeln - eine typische Denkbremse
"Bremser" identifizieren
Wie Sie Ideen gegen Excel-Fetischisten durchsetzen

6.Das Gesetz der kreativen Inseln:

"Die besten Gedanken kommen in der
Abgeschiedenheit"

Angeln ohne Köder - Edisons ungewöhnliche
Ruhepausen


7.Das Gesetz der kreativen Leidenschaft:

"Ich habe nicht einen Tag meines Lebens gearbeitet.
Es war alles Spaß"
Kreativität macht Spaß - Spaß macht kreativ

Sind Sie vielleicht ein Rocker? Finden Sie Ihre
kreativen Leidenschaften

Schlusswort: Bleiben Sie kreativ!

Literatur

Register
 
Auszug aus dem Text
Einleitung: Sie sind viel kreativer,
als Sie glauben


"Genie ist 1 Prozent Inspiration und 99 Prozent Transpiration."


"Wow! Eine Glühbirne erfinden, das könnte ich nicht!" Doch, Sie können das. Sie brauchen kein Genie zu sein, Sie tragen alle Anlagen in sich. Sie können heute noch damit anfangen, Ideen zu entwickeln, die Sie selbst zum Staunen bringen. Sie müssen nicht den ganzen Tag auf Geistesblitze warten: Ideenfindung ist ein Handwerk, das Sie erlernen können.
Ideen lassen sich sogar planen: "Eine kleine Erfindung alle zehn Tage, eine große Sache alle sechs Monate", das war das Ziel von Thomas Edison. Er entwickelte Ideen wie am Fließband. Das können Sie auch.
Das Edison-Prinzip, das Sie in diesem Buch kennen lernen werden, ist nicht irgendeine Kreativtechnik. Es ist die Denkweise von Thomas Edison. Gemessen an der Zahl und der Bedeutung seiner Ideen ist er bis heute der erfolgreichste Erfinder aller Zeiten. Er baute ein Firmenimperium auf, das etwa 30 Un-ternehmen umfasste. Er hat nicht irgendwelche Dinge erfunden, sondern Dinge, die die Welt veränderten und denen Sie noch heute - mehr als 75 Jahre nach seinem Tod - jeden Tag begegnen. Sie stehen auf und schalten eine Glühlampe ein - die bekannteste Entwicklung Edisons. Sie legen eine CD ein oder hören Musik auf Ihrem iPod - Thomas Edison gilt als der Erste, der eine menschliche Stimme aufnahm und damit die Welt begeisterte. Wenn Sie fernsehen, sehen Sie auf einem Nachrichtenkanal einen Lauftext mit Aktienkursen, auf einem anderen läuft ein Spielfilm - beides Erfindungen, die auf Edison zurückgehen. Er erfand den telegrafischen Börsenticker und den Kinematografen, einen Vorläufer der Filmkamera. Sie lassen Ihr Auto an und stoßen schon wieder auf Edison: Der Akkumulator stammt von ihm. Und Sie können an Edison denken, wenn Sie im Büro das nächste Mal ein Kopiergerät benutzen oder ein Fax versenden: Für beide Geräte entwickelt er die Grundlagen. All diese Erfindungen waren kein Zufall. Sie waren das Ergebnis eines einfachen, aber genialen Prinzips.
Ideen sind kein Hexenwerk
"Ich habe nie etwas Wertvolles zufällig getan.
Keine meiner Erfindungen war Zufall."

Edison hatte einen Weg gefunden, Ideen systematisch zu entwickeln und sie zum Erfolg zu führen. Einen Weg, der erlernbar ist. Edison selbst hat ihn anderen beigebracht. Er war kein einsames Genie, das Dinge vollbrachte, die niemand anders vollbringen konnte. Die meisten seiner Erfindungen entstanden in einer von ihm konstruierten Ideenfabrik, in der er seine Angestellten für sich arbeiten und erfinden ließ. Viele von ihnen kamen, obwohl Edison ihnen schon beim Einstellungsgespräch sagte: "Also: Wir zahlen überhaupt nichts und wir arbeiten immer." Sie kamen, um von ihm zu lernen, wie man Ideen entwickelt. Er brachte ihnen das bei, was wir heute das Edison-Prinzip nennen. Das Bestechende an seinem Prinzip ist, dass es einfach ist. So einfach, dass Sie beim Lesen häufiger verblüfft sagen werden: "Das gibt es ja nicht! So einfach ist das, neue Ideen zu entwickeln?" Sie werden in diesem Buch erfahren, wie Edison seine größten Erfindungen systematisch entwickelte. Und Sie werden anhand von Beispielen sehen, wie Sie seine Schritte in Ihrem Alltag anwenden können. Sie werden staunen, welche Ideen Sie für ein (scheinbar) langweiliges Produkt wie weiße Wandfarbe entwickeln können. Suchen Sie nach Ideen, mit denen Sie sich selbstständig machen können? Anhand eines Restaurants zeige ich Ihnen, wie Sie mit dem Edison-Prinzip einzigartige Serviceideen entwickeln können. Und falls Sie als Mitarbeiter eines Unternehmens gerade Ideen suchen, wie Sie Ihr Gehalt aufbessern können, möchte ich meinen Beitrag dazu leisten: Sie entwickeln Ideen, wie Sie kreativ zur nächsten Gehaltserhöhung kommen.
Sie müssen kein Einstein sein
Wenn wir an Kreativität denken, sind wir oft geblendet von Halbgöttern wie Einstein oder Michelangelo. Dann denken wir: Das können wir nie! Und genau das blockiert uns. Sie müssen ja nicht gleich heute Abend vor dem Fernseher die Relativitätstheorie auf den Kopf stellen oder Ihr Schlafzimmer in die Sixtinische Kapelle verwandeln. Auch Edison fing nicht gleich mit der Glühbirne an. Aber Sie können heute damit beginnen, sich die Grundlage für Ihre kreativen Erfolge zu schaffen: Die sechs Schritte des Edison-Prinzips, die Sie in diesem Buch kennen lernen werden. Das Faszinierende am Edison-Prinzip ist: Sie können es als Denkhilfe anwenden und in weniger als 20 Minuten schnelle Ideen entwickeln. Sie können es als Grundlage für interne Ideenfindungs-Workshops nutzen, so wie ich es mit meinen Seminarteilnehmern und Kunden tue. Sie können das Edison-Prinzip aber auch nutzen, um den Ideenfindungsprozess innerhalb eines Unternehmens zu gestalten.
 
Biographische Informationen
Jens-Uwe Meyer ist Buchautor und Inhaber der Firma Die Ideeologen - Gesellschaft für neue Ideen, Deutschlands erster Beratungsfirma für unternehmerische Kreativität. Als Trainer und Berater zeigt er Mitarbeitern und Führungskräften, wie sie Ideen entwickeln und diese zum Erfolg bringen können; zu seinen Kunden zählen SAP, Novartis, die Kinokette CineStar, Swisscom Mobile und die ARD. Er unterrichtet Corporate Creativity an der Handelshochschule Leipzig.