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Zwischen Militanz und Bürgerlichkeit

Selbstverständnis und Praxis der extremen Rechten

Zwischen Militanz und Bürgerlichkeit
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Andreas Klärner erhob mehr als zwei Jahre lang detaillierte empirische Daten über Aktionen und Akteure rechtsextremer Gruppen in einer deutschen Stadt. Er führte intensive Gespräche mit lokalen Führungspersonen und Basisaktivisten der rechtsextremen Bewegung, erkundete deren gewalttätiges Umfeld und arbeitet heraus, warum das medial verbreitete Klischee des dumpfen Nazi-Skinheads längst überholt ist.
Zumindest verbal distanzieren sich heute viele rechtsextremistische Kader und überzeugte Neonazis öffentlich von Gewalt und versuchen ihre Anhänger zu disziplinieren. Nach außen gerieren sie sich als gesittete und zivilisierte Biedermänner, die mit populistischen Protestaktionen gegen Globalisierung, Hartz IV oder für "nationale" Jugendzentren Mitglieder werben.
Andreas Klärner zeigt, wie sich die Aktions- und Organisationsformen der extremen Rechten in Deutschland verändert haben, wer die Akteure sind, welches Selbstverständnis sie prägt, welche Erfolgsaussichten sich für diese neue Form des Rechtsextremismus prognostizieren lassen und welche Gegenstrategien möglich sind.
 
Biographische Informationen
Andreas Klärner, Dr. phil., Soziologe, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für demografische Forschung (Rostock), im Forschungsbereich Independent Research Group: Culture of Reproduction.
Hamburger Edition HIS; October 2012
348 pages; ISBN 9783868545074
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