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Dialog mit den Nachbarn

Mittelniederländische Literatur zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert

Dialog mit den Nachbarn
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Hauptbeschreibung
Die mittelniederländische Literatur, die zwischen dem 12. und 16. Jh. im flämischen, brabantischen, holländischen und limburgisch-maasländischen Sprachgebiet einschließlich des heutigen deutschsprachigen Niederrheins entstand, gehört, was Gattungsvielfalt, Thematik und Originalität im Umgang mit den bearbeiteten Quellen betrifft, zweifellos zu den reichsten und interessantesten in den europäischen Volkssprachen. Zu deutschsprachigen Texten des Mittelalters ergeben sich vielfältige Bezüge und Interferenzen. Zudem bietet sich die mittelniederländische Literatur als Vergleichsmöglichkeit für eine Analyse des Umgangs der mittelalterlichen deutschen Autoren mit ihren anderssprachigen Quellen geradezu an, da nicht selten die gleichen französischen oder lateinischen Werke ins Deutsche und Niederländische übertragen wurden und dabei z. T. charakteristische Variationen erfuhren. Trotz dieser, zumindest in der Theorie, überaus günstigen Voraussetzungen nutzen germanistische Mediävisten die sich daraus ergebenden Chancen meist nur zögerlich.
Trotzdem ist diese Literatur, zu der - etwa mit Jakob van Maerlant, Hadewijch, Jan van Ruusbroec oder "Vanden vos Reynaerde" - Autoren und Werke von europäischem Rang gehören, den meisten Germanisten kaum bekannt. Im vorliegenden Sonderheft stellen Expertinnen und Experten die mittelniederländische Literatur in in überblicksartigen, exemplarischen oder auch programmatischen Beiträgen vor und laden so zum Dialog mit den Nachbarn ein.
Erich Schmidt Verlag; November 2011
399 pages; ISBN 9783503137022
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