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Der moralische Instinkt

Über den natürlichen Ursprung unserer Moral

Der moralische Instinkt
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Das Buch versucht eine nuancierte Antwort auf die Frage nach Gut und Böse zu geben. Es ordnet unser moralisches und unmoralisches Verhalten fünf verschiedenen Moralsystemen zu. Vier von ihnen beruhen auf Intuitionen oder Emotionen (die Bindungsmoral, die Moral der Gewalt, die Moral der Reinlichkeit, die Kooperationsmoral) und nur eine ist rational begründet (die Prinzipienethik). Diese Formen von Moral spornen Menschen dazu an, Dinge zu tun oder zu lassen, aus je verschiedenen Gründen und auf unterschiedliche Weise. Was aber allen Moralsystemen eigen ist, ist die Tatsache, dass sie unsere individuelle Freiheit zugunsten eines höheren Zwecks, dem Wohl der Gemeinschaft, einschränken. Verplaetse führt dem Leser vor Augen, was wir über den Ursprung und die Entwicklung der Moral wissen. Er zeigt anhand von vielen Beispielen, dass Moral häufig auf unreflektierte, spontane, emotionsbetriebene Prozesse zurückzuführen ist. Neurowissenschaftliche Erkenntnisse liefern überzeugende Beweise für die tiefe Verankerung der Moral im menschlichen Körper. Dieses Buch handelt nicht vom Geist der Ethik, sondern vom Fleisch der Moral. Es zeigt, über welche Fähigkeiten der Mensch – wo auch immer auf der Welt und zu welcher Kultur auch immer gehörend – verfügt, um den Konflikt zwischen Eigeninteresse und übergeordnetem Interesse zu lösen. Es verschiebt das Augenmerk von der kulturellen Diversität auf die biologischen Gegebenheiten. Verplaetse plädiert letztendlich für eine Ethik, die emotionale und rationale Moral gleich gewichtet.
 
Das Buch versucht eine nuancierte Antwort auf die Frage nach Gut und Böse zu geben. Es ordnet unser moralisches und unmoralisches Verhalten fünf verschiedenen Moralsystemen zu. Vier von ihnen beruhen auf Intuitionen oder Emotionen (die Bindungsmoral, die Moral der Gewalt, die Moral der Reinlichkeit, die Kooperationsmoral) und nur eine ist rational begründet (die Prinzipienethik). Diese Formen von Moral spornen Menschen dazu an, Dinge zu tun oder zu lassen, aus je verschiedenen Gründen und auf unterschiedliche Weise. Was aber allen Moralsystemen eigen ist, ist die Tatsache, dass sie unsere individuelle Freiheit zugunsten eines höheren Zwecks, dem Wohl der Gemeinschaft, einschränken.
Verplaetse führt dem Leser vor Augen, was wir über den Ursprung und die Entwicklung der Moral wissen. Er zeigt anhand von vielen Beispielen, dass Moral häufig auf unreflektierte, spontane, emotionsbetriebene Prozesse zurückzuführen ist. Neurowissenschaftliche Erkenntnisse liefern überzeugende Beweise für die tiefe Verankerung der Moral im menschlichen Körper.
Dieses Buch handelt nicht vom Geist der Ethik, sondern vom Fleisch der Moral. Es zeigt, über welche Fähigkeiten der Mensch – wo auch immer auf der Welt und zu welcher Kultur auch immer gehörend – verfügt, um den Konflikt zwischen Eigeninteresse und übergeordnetem Interesse zu lösen. Es verschiebt das Augenmerk von der kulturellen Diversität auf die biologischen Gegebenheiten.
Verplaetse plädiert letztendlich für eine Ethik, die emotionale und rationale Moral gleich gewichtet.
Vandenhoeck & Ruprecht; September 2011
306 pages; ISBN 9783647404417
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