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Kompetenzentwicklung in der flexiblen und gestaltungsoffenen Aus- und Weiterbildung
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HauptbeschreibungKompetenzentwicklung ist wichtig für den Unternehmenserfolg. Das Verstehen und Managen von Kompetenzen ist die Grundlage für neue Aus- und Weiterbildungskonzepte und eine gestaltungsoffenen, flexible Berufsbildung. Damit Fachkräfte aufgaben- und anforderungsgerecht ausgebildet werden, müssen die Kompetenzen, die in Ausbildungsordnungen festgelegt sind, immer wieder mit dem Status Quo in den Betrieben abgeglichen werden. Der Sammelband stellt die Ergebnisse eines BMBF-Modellprogramms vor, das Möglichkeiten und Wege zur Flexibilisierung und Kompetenzorientierung in der Aus- und Weiterbildung untersucht hat. Im Mittelpunkt der Beiträge stehen Beschreibungen, Fallstudien und Erfahrungsberichte zur Planung und Gestaltung größere Spielräume in der Aus- und Weiterbildung, die besonders auf kleine und mittlere Ausbildungsbetriebe zugeschnitten sind.
Inhaltsverzeichnis
1. Flexibilität/Gestaltungsoffenheit in der beruflichen Bildung und Kompetenzentwicklung: Instrumente und Ansätze für die Nutzung
der Flexibilitätsspielräume. Gründe für die Arbeiten im Modellprogramm
Gisela Westhoff: Kompetenzentwicklung und Flexibilität - Modelle für die Neugestaltung
einer handlungs- und prozessorientierten Aus- und Weiterbildung
Klaus Jenewein: Zur Entwicklung der Kompetenzdiskussion in der Berufsbildung
Marion Trimkowski: Der Arbeitskreis des Modellversuchsprogramms "Flexibilitätsspielräume für die Aus- und Weiterbildung"
2. Ansätze zur Kompetenzentwicklung im Prozess lebenslangen Lernens
2.1 Übergänge und Ausbildung
Gabriele Marchl/Petra Zemlin/Helmut Musy: Verbesserung der dualen Ausbildung: Wie lässt sich Passgenauigkeit
erreichen und gestalten? Ein qualitativer Handlungsansatz für Ausbildungsunternehmen und Auszubildende
Christiane Horn/Klaus Jenewein/Nadine Möhring-Lotsch: Förderung der Kompetenzentwicklung in der Berufsausbildung durch adaptive Lernmodule
Andreas Duberow/Dagmar Israel: Betriebliche Lernaufträge als innovative Lernform zur Ausgestaltung
der Flexibilitätsspielräume in der Ausbildung am Beispiel der Metall- und Elektroberufe
Claudia Munz/Marlies Rainer/Elisabeth Portz-Schmitt: Berufsbiografische Gestaltungsfähigkeit als neue Schlüsselkompetenz
Marion Wadewitz: Nutzung von Flexibilitätsspielräumen in der Ausbildung mittels wertschöpfungsorientierter Projektarbeit
2.2 Berufliche Weiterbildung und Personalentwicklung
Wolfgang Wittwer/Yvonne Staak/Eckhard Stach: Veränderungskompetenz in Erfahrungsräumen fordern
Dagmar Israel/Jürgen Reißmann: Erfassung und Dokumentation der Kompetenzentwicklung in der Zeitarbeit: Verfahren BEKO
Maria Kondratjuk: Kompetenzvermittlung an Hochschulen - ein Exkurs
2.3 Bildungsmanagement
Günter Albrecht/Peter Albrecht/Bernhard Antmann: Der Kompetenzaspekt im Kontext "Ausbildender Fachkräfte"
Herbert Michel. Helmut Ernst: Anforderungen an die Kompetenzentwicklung im modernen Bildungsdienstleister
Dominique Dauser: Der "Virtuelle Ausbilder" als ein Angebot externen Ausbildungsmanagements zur Kompetenzentwicklung im Rahmen der gestaltungsoffenen Ausbildung
Mark Sebastian Pütz: ZWH - Geschäftsprozessoptimierung (GPO) - ein Verfahren für Bildungsanbieter zur Kompetenz- und Organisationsentwicklung
Wilhelm Termath: Kompetenzentwicklung im Spannungsfeld von individuellem und organisationalem Lernen
Helmut Ernst: Lernkultur und Kompetenzentwicklung im Zusammenwirken
von Bildungsdienstleistern mit kleinen und mittleren Unternehmen - Kompetenzentwicklung durch externes Ausbildungsmanagement
3. Einordnung der Beiträge in den europäischen Kontext
Isabella Gruber: Neue Beratungskompetenz an den einzelnen Übergängen am Beispiel der Kompetenzenbilanz des Zukunftszentrum Tirol
Ben Hövels: Kompetenzentwicklung in der beruflichen Bildung in den Niederlanden
Poul Christensen: Impulse der Kompetenzentwicklung aus dänischer Perspektive
Nastasja Ernst: Innovative Konzepte der Kompetenzentwicklung in Skandinavien
Andreas Diettrich: Ansätze und Erfahrungen zur Kompetenzentwicklung in der Pilotinitiative DECVET
Gabriele Fietz: Flexibilisierung von Lernprozessen und Transparenz der Lernergebnisse - Relevanz eines Modellversuchs im europäischen Kontext
4. Ausblick
Michael Heister: Warum brauchen wir Programme und Modellversuche?
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