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Schriften des Herzens

Briefkultur des 18. Jahrhunderts im Briefwechsel zwischen Anna Louisa Karsch und Johann Ludwig Gleim

Schriften des Herzens
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Der rege und spannungsreiche Briefwechsel zwischen der Dichterin Anna Louisa Karsch und dem Halberstädter Dichter und ihrem Förderer Johann Wilhelm Ludwig Gleim stellt ein außergewöhnliches Zeugnis eines empfindsamen Freundschaftsentwurfs dar. Mit dem Fokus auf die frühen Jahre der Korrespondenz untersucht Jon Helgason diese als exemplarisches Experimentierfeld für die Konzeptualisierung von sozialen Rollen. Anhand einer detailreichen Analyse zeigt Jon Helgason eine Reihe von signifikanten Veränderungen im Bereich der Ästhetik, der Ethik und der Geschlechtervorstellungen im späten 18. Jahrhundert. So kündigen insbesondere die Briefe Karschs, eine "präromantische Ausdrucksästhetik" an, welche als "Schriften des Herzens" sowohl privat als auch öffentlich die vorherrschenden Ordnungsmuster in zahlreichen Aspekten überschreitet.
 
Biographische Informationen
Der Autor Jon Helgason, geb. 1971, arbeitete von 2006 bis 2008 als Lektor für Allgemeine und Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft an den Universitäten von Lund und Malmö. Seit 2008 ist er Herausgeber des Wörterbuchs der Schwedischen Akademie (SAOB). Anna Louisa Karsch (1722 - 1791) zählt zu den bekanntesten Dichterinnen des 18. Jahrhunderts. Sie stammte aus einfachen Verhältnissen in Schlesien und wurde in Berlin als Wunder, Naturgenie und "deutsche Sappho" bestaunt. Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719 - 1803) war Dichter, Förderer von Literaten und Domsekretär zu Halberstadt. Er gehört zu den bedeutenden Autoren der sogenannten Vorklassik. Über 30 Jahre stand Gleim in reger Briefkorrespondenz mit Anna Louisa Karsch.
Wallstein Verlag; July 2012
329 pages; ISBN 9783835322653
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