Mythos Globalisierung

Warum die Medien nicht grenzenlos sind

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Trotz aller erkennbarer Zeichen der "Globalisierung" ist das Feld der internationalen Kommunikation, ist die "Informationsgesellschaft" in den meisten Bereichen noch immer ein Nebenschauplatz der öffentlichen Kommunikation. Ob Auslandsberichterstattung, Satellitenfernsehen, das Internet, Filmproduktion oder andere Gebiete der Medienproduktion und -nutzung: Die Medien werden weltweit noch immer in hohem Maß von lokalen, nationalen und regionalen Prozessen geprägt. Politische und ökonomische Dimensionen eines "Weltmediensystems" existieren erst in Ansätzen. Im Bereich der Massenmedien ist die Globalisierung wissenschaftlich kaum fassbarer "Mythos", der dringend einer realistischen Revision bedarf, um das politisch bedeutsame Projekt zukunftsfähig zu machen.
  • VS Verlag für Sozialwissenschaften; February 2015
  • ISBN 9783322807601
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  • Title: Mythos Globalisierung
  • Author: Kai Hafez
  • Imprint: VS Verlag für Sozialwissenschaften

In The Press

"Ein atemloses Buch, das anhand zahlreicher Beispiele zeigt, wie Regionalismus und Lokalität gestärkt werden. Zugleich entlarvt es damit den Mythos von einer globalen Vereinheitlichung der Kultur und der Lebensweisen. Eine anregende Lektüre." tv diskurs, 02/2007

"'Mythos Globalisierung' ist ein kluger Band, an dem nicht nur Medien- und Kommunikationswissenschaftler Gefallen finden dürften. Er sei vor allem jenen Unkenrufern als Lektüre empfohlen, die meinen, dass der Spagat zwischen anspruchsvoller und leicht verständlicher Wissenschaftskost partout nicht gelingen will." Medien & Kommunikationswissenschaft, 02/2006

"Nachvollziehbar beweist er [Der Autor] anhand von Auslandsberichterstattung, Satellitenfernsehen, Filmproduktion und Internet, dass 'grenzenlose Medien' ein Mythos sind." www.science.orf.at, 04.01.2006

About The Author

Prof. Dr. Kai Hafez, Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Vergleich von Mediensystemen/Kommunikationskulturen, Universität Erfurt, und Senior Associate Fellow am St Antony's College der University of Oxford.